Biography

“Es ist immer die Musik selbst, die den Weg weist, die mich immer  wieder dazu auffordert, den Weg ins Unbekannte zu gehen, und das mache ich mir zur Aufgabe und höre und staune”.

Harald Kimmig erhielt eine klassische Ausbildung von 1966 bis 1974 und ergänzte seine Studien bei David Baker, Muneer B.Fenell, John Tchicai und Cecil Taylor. Seit 1984 ist der Geiger professioneller Musiker. Er gibt Solokonzerte spielte von 1984 bis 1995 in der Gruppe ‘kxutrio’ (mit Georg Wolf, Kontrabass u. H.Lukas Lindenmaier, Schlagzeug), ist Co-Leader der Groß-Formation ‘The F-Orkestra’, die neben Solisten wie Buddy Collette, Peter Kowald, Steve Lacy u.a. zahlreiche Musikperformances präsentierte. Als Solist arbeitete Harald Kimmig u.a. mit John Tchicai, Lee Konitz, Irene Schweizer, Maggie Nicols u.a. Aus der mehrjährigen Zusammenarbeit mit Cecil Taylor gingen die beiden CDs ‘Legba Crossing’ und ‘Corona: Looking’ hervor.

Aus der Zusammenarbeit mit TänzerInnen/ChoreographInnen entstanden Performances wie ‘Untitled Memories Gate 7′ und ‘Himmel und Erde’(mit Lilo Stahl), ‘The Crocodile’ (mit Anzu Furukawa), ‘Once in a Lifetime’ (mit Pretty Ugly Dance Company/Amanda Miller), ‚A VOID’ , ‚Lost Dog’ (beide mit Hideto Heshiki) u.a.

Eine Musik-/BewegungsSolo Performance von und mit Harald Kimmig mit dem Titel ‚bewegtes schweigen’ hatte im April 2007 in Freiburg Premiere. Zusammen mit dem Künstler Axel Malik entstand 2008 die Performance ‚tectonics – schicht um schicht’ ; im Januar 2010 hatte die Performance ‚Auch Paradiese müssen vermessen werden’ mit Annette Pehnt, Anja Gysin, Marko Hefele, Markus Demmel u.a. Premiere

Als Komponist schreibt Harald Kimmig Musiken für Film und Theater, ebenso wie Streichquartette und Chor- u. Orchesterwerke (‘Der Lauf des Lichtes und der Dunkelheit’ Oratorium, 1999; ‚Aura Christinae 2004; ‚Sei:Stille 2009).