Kimmig Schiller Duo

Harald Kimmig Violine Christoph Schiller Spinett

Kimmig Studer Zimmerlin

mit Harald Kimmig Violine Daniel Studer Kontrabass und Alfred Zimmerlin Violoncello

Der Klangkörper des Streichtrios wird in verschiedenste Richtungen ausgedehnt und lässt facettenreiche Klangwelten, Strukturen, Formen entstehen, eine eigenständige Musik ohne stilistische Berührungsängste.

Die langjährige Zusammenarbeit und Affinität der Musiker sind dazu eine bedeutende Grundlage.
Studio – Aufnahmen im Herbst2010.

The F-Orkestra plays Mahler

Lyer Mahler

F-Orkestra

Das F-Orkestra aus Freiburg ist eine seit 1987 regelmäßig arbeitende Großformation. Nach einem Generationenwechsel innerhalb des Ensembles setzen neue Musiker, wie z. B. der aus Köln stammende Sänger Jan-Friedrich Kurth oder der Schlagzeuger Klaus Wallmeier frische Akzente innerhalb der Kerntruppe (Harald Kimmig, Lukas Lindenmaier etc.).

Die Formation besteht im Augenblick aus 14 Musikern aus der Region Freiburg. Gespielt werden Improvisationskonzepte der Mitglieder, dirigierte Musik nach Zeichen und natürlich freie, improvisierte Musik.

Kontakt:
Klaus Wallmeier, Tel. 0761/384 2043, Klauswallmeier@gmx.de

Besetzung:
Harald Kimmig/Silvia Oelkrug (violine),
Hennes Vollmer (cello)
Thorsten Kirk (kontrabaß)
Jan F. Kurth (vocals)
Lukas Lindenmaier, Dieter Schroeder, Klaus Wallmeier (perkussion)
Thomas Schoch (trompete), Frank Goos/Dieter Gutfried (sax),
Sandra Schmid (klarinette, baßklarinette)
Max Zentawer (gitarre)
Hartmut Nold (vibraphon)

Der Musikalische Augenblick

Jede Musik ist Augenblicksmusik.
wenn wir Musik hören ist das in Jetzt-Zeit.
Jetzt entsteht sie und jetzt wird sie gehört.
Das Skript entsteht zu einem anderen Zeitpunkt. Bei einem komponierten Musikstück ist das uns allen klar, wie aber verhält es sich bei Improvisation? Der Musik, die wie keine andere den Augenblick für sich in Anspruch nimmt?
Gibt es da ein Skript?
Eine Methode? Eine Matrix?

Eindeutig und klar: ja.

Auch improvisierende Musiker erfinden die Musik nicht in jedem Augenblick neu: Sie fügen im musikalischen Augenblick individuelle und allgemeine musikalische und außermusikalische Erfahrungen zusammen:
Jeder musikalische Augenblick lebt von musikalischer Erfahrung: instrumentaltechnisch, formbewusst, stilbewußt, kreativ und kommunikativ.

Die Fähigkeit des improvisierenden Musikers besteht allein darin, in Gegenwärtigkeit, d.h. mit all der zu Verfügung stehenden Motorik, Emotion, Gedankenpotential (i.e. die außermusikalische Technik), mit hoher Bewusstheit über seine kreative, technische, musikhistorische und kommunikative Fähigkeit (i.e. die musikalische Technik) dem Klang einen Verlauf zu geben.

In dieser Gegenwärtigkeit trifft er immer neue Entscheidungen, verwirft Klänge, focussiert,, verfeinert sie. So kreiert er Ästhetik: im Verwerfen und Entscheiden schafft er allein oder mit anderen ein immer neues Klanggeflecht.
Erklingen der Musik und ihre Erfindung: in der Improvisation geschieht beides im selben Augenblick.
Hintergründe, Wissen und Erfahrungen wirken sich auf die Musik sowohl beim Komponisten als auch beim improvisierenden Musiker auf den Klang aus, das ist –obgleich dies ein Gemeinplatz ist – die gemeinsame Matrix, auf der alles geschieht. Sie wird nur anders genutzt.

Und so ist Augenblicksmusik gebettet in ein Regelwerk des Komponierens, der instrumentalen Technik, in den Geschmack der jeweiligen Zeit und in eine Tradition der Stile und der Rezeption. im Augenblicks-Musizieren sind das die Teile, deren sich der Musiker gemeinhin bewußt ist, die er anerkennt, hinterfrägt und gestaltet, jedoch
genau jetzt und im Einklang mit dem, was der innere Klang, und die innere klangliche Gestalt ist.

Harald Kimmig, 10. August 2007



http://www.getreidesilo.net/kimmig.html

Integrale 
Kunst 
–
 auf 
der 
Suche
 nach
 einem 
ästhetischen 
Kompass
 der 
nächsten
 Avantgarde

Trialog 
zum
 Thema mit 
Axel 
Malik, 
Harald
 Kimmig
 und 
Dennis
 Wittrock
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ersatzlos gestrichen

ersatzlos gestrichen
ist ein frei improvisierendes Streichensemble um den Geiger Harald Kimmig

Besetzung:

Harald Kimmig, Sylvia Oelkrug, Emma McClune – Violine

Henrike Ross, Hennes Vollmer – Violoncello

‚ersatzlos gestrichen’ schafft Musik ausschließlich aus dem Moment heraus – jedes Konzert ist ein Unikat, unwiederbringlich…

Auch Paradiese müssen vermessen werden

21. Januar 2010
Freiburg, E-Werk
Premiere ‚Auch Paradiese müssen vermessen werden’

Performance with Anja Gysin, Annette Pehnt, Marko Hefele, Markus Demmel, Harald Kimmig u.a.
Direction Harald Kimmig

Trailer Auch Paradiese müssen vermessen werden - Trailer

Auch Paradiese müssen vermessen werden

Hübsch Kimmig Le Quân

Carl Ludwig Hübsch Tuba Harald Kimmig Violine Le Quân Ninh Percussion

Drei autonome musikalische Energien treten miteinander in Dia- und Trialoge. Aus den ihnen eigenen Klangsprachen entwickeln sie eine Musik. Die Musik entsteht im Augenblick des Spielens. Konsonanzen, Reibungen, unvermutete Wendungen, Stille und offene Klänge verbinden sich zu einem Musikereignis, welches sich so nicht wiederholen lässt. Jedes Konzert ist ein Unikat und mit jedem Ton gehen die Musiker zusammen mit ihrem Publikum ins Unbekannte.
Le Quan Ninh, Carl Ludwig Hübsch and Harald Kimmig sind renommierte Vertreter der Improvisierten Musik. Sie wurden bekannt durch ihre Zusammenarbeit mit Cecil Taylor, Steve Lacy, Peter Kowald, Lester Bowie und vielen anderen. Jeder der Musiker hat eine eigene Klangsprache entwickelt und hat dies auf verschiedenen CDs und Rundfunkmitschnitten dokumentiert.

Presse:
Mut zum spontanen Energiespiel

In Aufbruchstimmung verkündete Peter Brötzmann
1967: “Wir brauchen eine Musik, die von den
Musikern Mut zum Engagement und Bereitschaft zum Risiko verlangt”.
Das gilt auch heute noch, denn es scheint einfacher,
der herkömmlichen Machart von Musik zu folgen, als
Töne als Experiment des Augenblicks zu kreieren.
Genau dies tut das Trio Carl Ludwig Hübsch (Tuba),
Le Quan Ninh (Perkussion) und Harald Kimmig (Violine).
Im Loft entfaltete sich ihre eigene Art des spontanen
Energiespiels. Doch unterliegen die Freiheit des
Einzelnen, das Erzeugen von Geräuschen, Sound-
Aktionen und Verfremdungen keinem wahllosen
Fortschreiten. Sie sind eingebunden in eine Form
kollektiver Gestaltungen.
Und obwohl auch die sich gewöhnlicher Inszenierung
entzieht, bleibt die Spannung durch einen permanent
emotionalen Hochdruck präsent. Jedes Konzert von
Hübsch/Le Quan Ninh/ Kimming ist ein Unikat, doch
nicht gleich aus dem Gedächtnis verschwunden.
(Martin Woltersdorf, Kölner Stadtanzeiger Mai 2002)

Yamada Schiller Kimmig

28.09.20h Basel FIM

Christoph Schiller Spinett, Harald Kimmig, Violine, Eiko Yamada, Blockflöte,

http://www.fimbasel.ch/
29.09. 20h Ettenheimmünster Galerie Linda Treiber

Christoph Schiller Spinett, Harald Kimmig, Violine, Eiko Yamada, Blockflöte

http://www.galerielindatreiber.de/